Friday, 11 August 2006

Bei einer klei­nen Demo­na­stra­tion für den Vize – Kanz­ler unse­rer Uni habe ich vor ein paar Tagen mal ein klei­nes biss­chen mit­ge­filmt.

Auf dem Video sieht man sehr gut den Unter­schied zwi­schen dem, was Sony aus den AIBOs gemacht hat, und dem, was die NUbots alles so kön­nen. Dabei geht es weni­ger um die Fähig­kei­ten an sich (Sony pro­gram­miert seine Spiel­zeuge natür­lich nicht zum Fuß­ball­spie­len, und wir brin­gen den NUbots auch kein Tan­zen bei), son­dern viel­mehr allein um die Bewe­gun­gen.

Auf dem Video sieht man ganz links am Rande die Sony Soft­ware am Start (man beachte, wie lang­sam und unbe­hol­fen die Bewe­gun­gen wirken) — und wie schnell und zackig die NUbot Soft­ware die Hünd­chen sich bewe­gen lässt. Zum Ver­gleich: Sonys Höchst­ge­schwin­dig­keit beim gera­de­aus Lau­fen ist etwa 7 cm/​s — unsere um die 40 cm/​s (!). Wir kön­nen die Robo­ter in einer Sekunde fast eine drei­vier­tel Umdre­hung machen las­sen, Sony gerade mal eine Ach­tel­dre­hung…

Diese hohen Geschwin­dig­kei­ten haben wir Michael‘s Dok­tor­ar­beit zu ver­dan­ken, in der er sich mit Machi­nen Ler­nen und den AIBOs befasst, d.h. wie die AIBOs sich im wahrs­ten Sinne des Wor­tes selbst trai­nie­ren und von allein ler­nen, immer schnel­ler zu wer­den. Heute sind wir eines der schnells­ten Teams der Welt.

If there’s one thing I can’t stand, it’s intolerance.

Posted at 21:22

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