Es ist vollbracht, juchuh, meine Diplomarbeit ist fertig! Heute nachmittag habe ich die 96 Seiten nach Magdeburg gemailt, wo sie von Janine Holzmann, der Sekträring von Prof. Raisch (meinem Erstprüfer) ausgedruckt und im Prüfungsamt abgegeben wird…
Zwar ist damit das gros der Arbeit tatsächlich (und überraschend, ungewohnt plötzlich) abgeschlossen, aber es liegt immer noch die Verteidigung vor mir. Diese werde ich Freitag nächste Woche probehalber hier (um noch möglichst viel Feedback zu bekommen), am 29. September dann aber for real halten. Und die will ja noch vorbereitet werden…
Ahso, wen’s interessiert — das ganze findet um 15:00 Uhr im Seminarsaal des Max Planck Instituts in Magdeburg statt.
Das Bierchen hab ich mir heute Abend aber trotzdem verdient ;-)
If you smoke after sex, you’re definitely doing it too fast!
Am Montag haben sich ja bekanntlich die Terroranschläge des 11. September 2001 zum fünften Mal gejährt. Zu diesem Anlass hat Henning die Initiative ergriffen und mit mir zusammen ein kleines „special“ zu diesem Thema aufgenommen.
In der Podcast Folge, die in seinem und in meinem Feed erscheint, unterhalten wir uns (in einer spektakulären Leipzig – Newcastle Schaltung) darüber, wie wir diesen Tag erlebt haben und machen uns ein paar Gedanken über die Folgen des ganzen.
Außerdem gibt es in der Episode gemischte Beiträge von anderen deutschsprachigen Podcastern, z.B. Peter Marquardt vom lemotox Podcast und Laurin Ostermann vom ETOO-Podcast. Untermalt wird diese gut 30 – minütige Sendung von Musik von The Sunday Thursday mit „The Sound of Fall Approaching“ und Rob Costlow mit „Bliss“ und „I Do“.
Freitag war ein schöner Abend — es war mal wieder Bush Dance angesagt.
Das sind so lustige, traditionelle Australische Gruppentänze (farmerstyle) begleitet von Fiddeln und Akkordeon, die mit reichlich Alkohol besonders viel Spaß machen. Ich hoffe, dass ich ein paar der Tänze behalten kann, war echt witzig. So heel – toe – heel – toe, ramtadammtammtammtatah…
Nur man sollte sich vielleicht nicht ganz so oft auf die Füße trampeln ;-)
PS: Das hier ist mein 100. Blog – Eintrag! Woo – hoo!
Eleven tons of hair stolen. Police combing area.
Gestern war ich seit langem mal wieder nicht im Büro. Es hatte bis in den Nachmittag hinein geregnet, und das richtig. Da kann man statt der 10 min radeln auch gleich in den Pool springen.
Es mag hier zwar nicht so oft regnen — aber wenn es regnet, dann, meine Herren, geht’s richtig ab. Wind, Sturm und, nun, Regen. Sowas hab ich in Deutschland noch nicht erlebt.
Es kann hier so doll regnen, dass die Autos auf den Autobahnen anhalten. Ausnahmslos alle (d.h. selbst einige Hirnis, die sonst nicht anhalten würden)! Bei diesem Terrorregen sind die Scheienwischer machtlos, und man kann kaum noch seine eigene Motorhaube sehen. Ein absolutes Erlebnis…
I used to think I was indecisive, but now I’m not too sure.
Mittwoch Abend haben die RAs (residential assistants, also die Wohheim – WG – Betreuer) ein Sex – Quiz organisiert. Hätte ich nie gedacht, da die meisten Leute hier ja doch eher und erstaunlich fromm sind.
An dem Abend wurden viele Fragen zu allen Möglichen Themen gestellt, und ich war erschrocken, wie wenig die Leute hier Ahnung hatten. Meine Herren. Kein Wunder, dass die alle mit 21 heiraten…
Das beste war aber, als ich meine Mitbewohner zusammentrommeln wollte um gemeinsam rüberzugehen. Niemand kam mit. Ein Zitat zum Thema: „Was weiß ich denn über Sex?!“ Tja meine Gute, vielleicht wärst Du mal lieber mitgekommen, denn dann hättest Du vielleicht noch was lernen können. Und sich dann wundern, warum man gleich nach der Hochzeitsnacht schwanger wird (kein Sex vor der Hochzeit versteht sich ja von selbst hier).
Fromm sein ist schön und gut, das respektiere ich voll und ganz. Aber Sexualität gänzlich zu verneinen, sie abzulehnen, sie zu ignorieren und nichts drüber wissen zu wollen, das ist vielleicht ein bisschen zuviel des Guten. Meine Meinung.
Once you’ve seen one shopping center you’ve seen a mall.
Als Dankeschön für Heather, einer Freundin von mir, die meine Diplomarbeit korrekturgelesen hat, hatte ich gestern Abend mal wieder die Kochlöffel geschwungen.
Da die Dame halb Ami, halb Italienerin ist, dachte ich, ich versuch mich mal an ordentlicher Pasta, d.h. von A bis Z alles selbst gemacht.
Nach 2 Stunden war es dann soweit — eine super leckere Bolognese Soße (ungelogen, meine bisher beste) sowie die selbstgemachte Pasta waren fertig, und das Essen ein einziger Traum. Hmmmmmmmmm.
Dazu noch ein schöner Roter, den ich mir 5 Monate jetzt aufgehoben habe, und der Abend war perfekt.
Discoveries are often made by not following instructions.