
Ich hatte eben einer Freundin bei einer Entscheidungsfindung helfen wollen und habe mal spaßenshalber gegooglet, ob es nicht auch einen online Münzwerfer gibt.
Wie kann es anders sein: natürlich gibt es ihn. Es gibt anscheinend wirklich nichts mehr, was es nicht online gibt. Auf random.org kann man unter anderem eben auch Münzen werfen. Und wie mein lieber Elch [über den muss ich endlich auch mal was schreiben!] schon oft genug bemerkt hat: Anything worth doing is worth doing to excess.
Auf der Seite kann man nicht einfach nur eine virtuelle Münze schmeißen (also eine binäre Entscheidung, 0 oder 1, treffen). Nein, man kann erstmal von einer lange Liste von Münzen wählen — diverse Währungen, Münzwerte, Münzvariationen (beim EUR z.B. alle Landesvariationen), Phantasiemünzen… Dabei bleibt es aber nicht. Der Zufallsgenerator unter der Haupe ist nicht etwa irgendso ein einfacher, im Betriebssystem eingebauter Pseudozufallszahlengenerator. Er ist irgendwie aus eine Reihe von Soundkarten und cleveren Signalverarbeitungsalgorithmen gebastelt, so dass der Zufall aus dem atmosphärischen Rauschen gezapft wird (mehr dazu hier)!
Außerdem gibt es auf der Seite noch eine Reihe von anderen „Zufalls – Services“, z.B. virtueller Würfel, Jazzskalen, Lottotippvorschläge, Zufallsbitmaps…
Also, falls Ihr irgendwann mal echte Zufallszahlen braucht, schaut mal auf der Seite vorbei. Und schon seit Ihr noch einen Schritt geek – iger ;-)
Colleges and universities are immune to their own knowledge.
Posted at 16:37

Und weiter geht’s im Zubehörreigen. Diesmal geht es um meinen Panoramakopf (ja, so heißt das).
Wie ich schon in diesem Eintrag geschrieben hatte, benutzt man für Panoramaaufnahmen, um optimale Ergebnisse zu erzielen, einen speziellen Stativaufsatz, der es einem ermöglicht, die Kamera in eine derartige Position zu bringen, dass man sie beim Schwenken (horizontal als auch vertikal) exakt um den optischen Mittelpunkt der Linse, den sog. Nodalpunkt, dreht. Dadurch verhindert man die sog. Parallaxefehler, die das Zusammensetzen der Bilder zum eigentlichen Panorama erschweren und das Endergebnis deutlich verschlechtern. Ich will nicht zu sehr in die Details gehen, aber mit diesem Panoramakopf spielen meine Panoramen jetzt in einer ganz anderen Liga als vorher ;-)
Allerdings dauert die Aufnahme etwas länger, da das Ding erst zusammengesetzt und danach wieder auseinandergenommen werden muss. Insgesamt brauchte ich jeweils etwa 15min für die beiden Panoramas in Nordirland (Giant’s Causeway und Belfast City Hall).
An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei Greg Rubotttom bedanken, der den Panosaurus entwickelt und verkauft. Ein sehr netter Mensch und cleverer Geschäftsmann. Klasse!
A good sense of humor will get you through most problems in life (unfortunately, mostly in retrospect).
Posted at 12:58

Weiter geht es mit meiner „Reiselinse“, dem Tamron AF 18-250mm F/3,5 – 6,3 Di II LD Aspherical [IF] MACRO 1:2 (toller Name).
Das Objektiv ist eines der neusten auf dem Markt, es wurde erst Anfang April diesen Jahres vorgestellt. Das Besondere an dieser Linse ist der extreme Brennweitenbereich, der abgedeckt ist — in Point – and – Shoot – Terminologie entspräche das einem 14fach Zoom (damit hält die Linse übrigens aktuell einen Rekord — kein anderes Objektiv auf dem Markt schafft so viel oder mehr). Als Demo davon schaut Euch mal die Vergleichsbilder ganz am Anfang dieses Artikels an…!
Dazu kommt, dass es auch vergleichsweise kompakt ist (auf dem Bild hier ist es komplett ausgefahren). Somit ist das Objektiv also hauptsächlich für Reisen und Wanderungen gedacht, wo man eben nicht 4 verschiedene Linsen mitnehmen möchte (und die dann auch ständig wechseln darf), trotzdem aber für so gut wie alle Situationen gewappnet sein möchte.
Bei einem derartigen Alleskönner muss man natürlich auch Abstriche machen, z.B. in Sachen Schärfe, Kontrast und Vignettierung (vor allem im Telebereich). Aber man kann eben nicht alles haben im Leben ;-) Dafür gibt es ja die Spezial – Linsen.
When you know what you don’t know, you are near to understanding
Posted at 21:51

So, ich hab mir mal gedacht ich stell einfach mal mein Kamera – Zubehör vor. Das ganze passiert in umgehrt chronologischer Reihenfolge, d.h. ich fange mit meinem neuesten „Baby“ an.
Es handelt sich dabei um die Minolta AF 24mm F2.8 (die ältere Version). Der Fachmann sieht sofort, dass dies eine Festbrennweite ist (d.h. man kann nicht „zoomen“ sondern muss den Bildausschnitt mit den Füßen verändern ;-)). Die Maximale Blende von 2.8 ist auch nicht schlecht (dadurch ist die Linse relativ lichtstark, und man kann recht schöne Tiefenunschärfe erzielen).
Warum habe ich mir die Linse er – ebayt? Erstmal ist eine gute Festbrennweite immer ein Meister seiner Klasse, d.h. sollte alle Zoomlinsen schlagen in Sachen Schärfe, Kontrast und Verzerrungsfreiheit. Außerdem ist sie gut 1,5 Blendenstufen heller als meine beiden Zoomlinsen, die auch diese Brennweite ermöglichen. Und, last but not least, fokussiert sie extrem schnell, ist sehr leicht und kompakt (wie bei den meisten Linsen kann man die Gegenlichtblende umgedreht draufschrauben).
Diplomacy is saying “nice doggy” until you find a rock.
Posted at 20:46

Da ich inzwischen schon ein kleines Vermögen in meine Photoausrüstung gesteckt habe, inzwischen 4 Photographie – Podcasts höre (Happy Shooting, Tips From The Top Floor, Photo Walkthrough und History of Photography), mir Adobe Photoshop CS3 Extended (natürlich zum Studentenpreis!) gekauft habe und überhaupt ganz anders und viel bewusster ans Photographieren ran gehe, hab ich nun die Photographie zu meinem neuen Hobby erkoren.
Was das heißt? Nicht viel, nur ich gestehe es mir endlich selbst ein und hab’s auf meine Homepage geschrieben :-) Meine Lieblingsbilder habe ich jetzt hier gebündelt — Kritik (aber vor allem Lobgesang) ist immer willkommen :-D Außerdem werde ich versuchen, mehr Photographie – Themen und –Erkenntnisse hier zu schreiben.
When travelling down the freeway, the first bug to hit a clean windshield will always land directly in front of the driver’s face.
Posted at 18:10