Die Chefin

Monday, 5 June 2006

Ges­tern Abend haben die Wohn­heim – Hel­fer ein klei­nes Gril­len ver­an­stal­tet … war recht nett, aber, sorry, mit der Deut­schen Grill­kunst kön­nen die Aus­tra­lier ein­fach nicht mit­hal­ten ;-) (wer mich kennt, weiß, dass ich auch ein klei­ner Grill­fa­na­ti­ker bin, siehe z.B. auch beim Gril­len­trai­ler — damals in Mag­de­burg haben wir’s ja fast über­trie­ben ;-))).

Dort hab ich auch mal ein bissl mit der Che­fin vom Wohn­heim, Rowan, spre­chen kön­nen (das ist die Dame auf dem Photo).

Ges­tern Abend hat übri­gens Aus­tra­lien noch­mal ein Freund­schafts­spiel bestrit­ten, dies­mal gegen Hol­land. Das erstaun­li­che Ergeb­nis — es ging 1:1 aus! Go Aus­sies, go! [ und gegen die Hol­län­der sowieso ;-) ]

Posted at 19:20

Graffiti Night

Saturday, 3 June 2006

Das Semes­ter neigt sich hier dem Ende, und so steigt auch die Party – Fre­quenz kon­ti­nu­ier­lich an :-)

Ges­tern Abend war dann Graf­fiti Night. Dort ging es darum, sich von mög­lichst vie­len Leu­ten (hier aus dem Wohn­heim) was Net­tes auf sein T – Shirt schrei­ben zu las­sen, und sie natür­lich auch im Gegen­zug zu „beschrif­ten“.

Das ganze fand im Finnegan’s statt, dem iri­schen Pub von New­castle, wo ich seit lan­gem end­lich mal wie­der ein paar Pints Guin­ness trin­ken konnte — sonst gibt es hier nur die pope­li­gen Schoo­ner („Skuh­ner“ aus­ge­spro­chen, ca. 425 mL) …

War auf jeden Fall ein tol­ler Abend, das T – Shirt werd ich wohl nicht mehr anzie­hen, son­dern als Sou­ve­nir aufheben :-)

Posted at 18:40

Lior

Friday, 2 June 2006

Wie ges­tern schon ange­kün­digt war ich bei einem Kon­zert wie­der in der Bar on the Hill.

Dies­mal war es aber ein grö­ße­rer aus­tra­li­scher Star, näm­lich ein Typ Namens Lior. Als Vor­band war George Byrne im Pro­gramm.

Haben mir beide gut gefal­len, George war ein biß­chen ruhi­ger, er war allein auf der Bühne mit sei­ner Gitarre und Mund­har­mo­nika und hat ein paar recht nach­denk­li­che Lie­der gespielt.

Lior samt Band war dage­gen etwas rocki­ger und nicht ganz so depri ;-) Wie gesagt, haben mir beide sehr gut gefal­len, schöne und gute Musik live, was kann man noch mehr wol­len? CDs mit Auto­gram­men wur­den natü­rich auch wie­der sichergestellt.

Posted at 9:27

Sam Joole

Thursday, 1 June 2006

Ges­tern Abend war ich wie­der in der Bar on the Hill, ein biss­chen Live – Musik genie­ßen. Es spielte The Sam Joole Band, hat mir sehr gut gefal­len.

Die Jungs waren nicht nur super nett, son­dern sie hat­ten auch wirk­lich was auf dem Kas­ten. Sie haben ein paar sehr schöne rockige Songs selbst geschrie­ben und eine gute Show gebracht. Da sie in mei­nen Augen mehr Auf­merk­sam­keit und Sup­port ver­die­nen, hab ich mir eine CD von Ihnen gekauft (sie natür­lich gleich noch signie­ren las­sen) und werde min­des­tens einen Song von ihnen in einem mei­ner nächs­ten Pod­casts spie­len, wenn es passt.

Ansons­ten geht es heute Abend gleich mit einem ande­ren Kon­zert wei­ter — mehr dazu morgen ;-)

Posted at 15:22

Endlich ein Fahrrad

Wednesday, 31 May 2006

Ich hatte zwar geschrie­ben, dass es jeden mor­gen schön ist, durch den „Park” Uni – Cam­pus zu spa­zie­ren; aber abends vor allem ist es immer recht ner­vig, im Dun­keln zurück zum Din­ner im Wohn­heit zu has­ten.

Und über­haupt, jeden Tag zwei­mal die glei­che Stre­cke jeweils 12 min lang zu lat­schen wird ein­fach irgend­wann lang­wei­lig.

Darum hatte ich Rick noch­mal gefragt, ob er mir nicht ein Fahr­rad bor­gen könnte — am nächs­ten Tag stand die­ser Feu­er­stuhl samt Helm im Büro :-)

Thank you very much, Rick!Schön, dass es noch sol­che Profs gibt!!

Jetzt werde ich sicher auch bald anfan­gen, nach dem Abend­brot wie­der ins Büro zurück zu radeln, um noch ein biss­chen mehr was zu schaffen …

Posted at 14:54

Wo ich lebe

Monday, 29 May 2006

Mal ein klei­ner Ein­blick in meine Wohn – Situa­tion heute.

Ich habe mich, als ich hier ankam, zum Glück im Stun­den­ten­wohn­heim direkt hier auf (nunja, eher am Rande von) dem Cam­pus ein­quar­tie­ren kön­nen. Das ist zwar hor­rend teuer (umge­rech­net etwa 430 EUR pro Monat für ein, naja, viel­leicht 12 qm Zim­mer), aber dafür gibt es werk­tags ein ordent­li­ches Abend­brot (zwar nicht Gour­met – deluxe, aber es gibt einem eine Abwech­se­lung, die man sich selbst nicht er kochen würde …), man ist in 12 min zu Fuß im Büro, man kann sich ordent­lich beschwe­ren, wenn was nicht geht /​dre­ckig ist /​nicht stimmt, man hat viele „Gleich­ge­sinnte” um einen rum, und über­haupt ist es eine nette Atmo­sphäre.

Ein Teil des „Ei – Häietsch” (Inter­na­tio­nal House, es gibt auch noch 4 andere Wohn­heim – Kom­plexe hier, vor allem mit ande­ren Ver­pfle­gungs – Modi und Wohn­kon­stel­la­tio­nen), besteht aus Dop­pel­haus Hälf­ten, mit jeweils 6 Zim­mern, einer Küche /​Wohn­zim­mer und ein (wir haben zwei) Bädern. Im etwas älte­ren Teil sind es 10er Blö­cke. Ins­ge­samt woh­nen etwa 200 Leute hier.

In der Mitte ist die Office mit dem Spei­se­saal (Dining Hall), wo man sich seine Post abho­len kann, und abends zwi­schen 17:30 und 19:30 Uhr fut­tern kann.

Obgleich das ganze inter­na­tio­nal heißt, sind hier trotz­dem ca. 75% Aus­tra­lier ein­quar­tiert. Die Meute ist eher jün­ger irgend­wie (17 auf­wärs), aber der ein oder andere Mitt – Zwan­zi­ger fin­det sich zum Glück doch noch, wo man dann auch mal nen Bier­chen abends genie­ßen kann.

Posted at 22:15