
Gestern Abend haben die Wohnheim – Helfer ein kleines Grillen veranstaltet … war recht nett, aber, sorry, mit der Deutschen Grillkunst können die Australier einfach nicht mithalten ;-) (wer mich kennt, weiß, dass ich auch ein kleiner Grillfanatiker bin, siehe z.B. auch beim Grillentrailer — damals in Magdeburg haben wir’s ja fast übertrieben ;-))).
Dort hab ich auch mal ein bissl mit der Chefin vom Wohnheim, Rowan, sprechen können (das ist die Dame auf dem Photo).
Gestern Abend hat übrigens Australien nochmal ein Freundschaftsspiel bestritten, diesmal gegen Holland. Das erstaunliche Ergebnis — es ging 1:1 aus! Go Aussies, go! [ und gegen die Holländer sowieso ;-) ]
Posted at 19:20

Das Semester neigt sich hier dem Ende, und so steigt auch die Party – Frequenz kontinuierlich an :-)
Gestern Abend war dann Graffiti Night. Dort ging es darum, sich von möglichst vielen Leuten (hier aus dem Wohnheim) was Nettes auf sein T – Shirt schreiben zu lassen, und sie natürlich auch im Gegenzug zu „beschriften“.
Das ganze fand im Finnegan’s statt, dem irischen Pub von Newcastle, wo ich seit langem endlich mal wieder ein paar Pints Guinness trinken konnte — sonst gibt es hier nur die popeligen Schooner („Skuhner“ ausgesprochen, ca. 425 mL) …
War auf jeden Fall ein toller Abend, das T – Shirt werd ich wohl nicht mehr anziehen, sondern als Souvenir aufheben :-)
Posted at 18:40

Wie gestern schon angekündigt war ich bei einem Konzert wieder in der Bar on the Hill.
Diesmal war es aber ein größerer australischer Star, nämlich ein Typ Namens Lior. Als Vorband war George Byrne im Programm.
Haben mir beide gut gefallen, George war ein bißchen ruhiger, er war allein auf der Bühne mit seiner Gitarre und Mundharmonika und hat ein paar recht nachdenkliche Lieder gespielt.
Lior samt Band war dagegen etwas rockiger und nicht ganz so depri ;-) Wie gesagt, haben mir beide sehr gut gefallen, schöne und gute Musik live, was kann man noch mehr wollen? CDs mit Autogrammen wurden natürich auch wieder sichergestellt.
Posted at 9:27

Gestern Abend war ich wieder in der Bar on the Hill, ein bisschen Live – Musik genießen. Es spielte The Sam Joole Band, hat mir sehr gut gefallen.
Die Jungs waren nicht nur super nett, sondern sie hatten auch wirklich was auf dem Kasten. Sie haben ein paar sehr schöne rockige Songs selbst geschrieben und eine gute Show gebracht. Da sie in meinen Augen mehr Aufmerksamkeit und Support verdienen, hab ich mir eine CD von Ihnen gekauft (sie natürlich gleich noch signieren lassen) und werde mindestens einen Song von ihnen in einem meiner nächsten Podcasts spielen, wenn es passt.
Ansonsten geht es heute Abend gleich mit einem anderen Konzert weiter — mehr dazu morgen ;-)
Posted at 15:22

Ich hatte zwar geschrieben, dass es jeden morgen schön ist, durch den „Park” Uni – Campus zu spazieren; aber abends vor allem ist es immer recht nervig, im Dunkeln zurück zum Dinner im Wohnheit zu hasten.
Und überhaupt, jeden Tag zweimal die gleiche Strecke jeweils 12 min lang zu latschen wird einfach irgendwann langweilig.
Darum hatte ich Rick nochmal gefragt, ob er mir nicht ein Fahrrad borgen könnte — am nächsten Tag stand dieser Feuerstuhl samt Helm im Büro :-)
Thank you very much, Rick!Schön, dass es noch solche Profs gibt!!
Jetzt werde ich sicher auch bald anfangen, nach dem Abendbrot wieder ins Büro zurück zu radeln, um noch ein bisschen mehr was zu schaffen …
Posted at 14:54

Mal ein kleiner Einblick in meine Wohn – Situation heute.
Ich habe mich, als ich hier ankam, zum Glück im Stundentenwohnheim direkt hier auf (nunja, eher am Rande von) dem Campus einquartieren können. Das ist zwar horrend teuer (umgerechnet etwa 430 EUR pro Monat für ein, naja, vielleicht 12 qm Zimmer), aber dafür gibt es werktags ein ordentliches Abendbrot (zwar nicht Gourmet – deluxe, aber es gibt einem eine Abwechselung, die man sich selbst nicht er kochen würde …), man ist in 12 min zu Fuß im Büro, man kann sich ordentlich beschweren, wenn was nicht geht /dreckig ist /nicht stimmt, man hat viele „Gleichgesinnte” um einen rum, und überhaupt ist es eine nette Atmosphäre.
Ein Teil des „Ei – Häietsch” (International House, es gibt auch noch 4 andere Wohnheim – Komplexe hier, vor allem mit anderen Verpflegungs – Modi und Wohnkonstellationen), besteht aus Doppelhaus Hälften, mit jeweils 6 Zimmern, einer Küche /Wohnzimmer und ein (wir haben zwei) Bädern. Im etwas älteren Teil sind es 10er Blöcke. Insgesamt wohnen etwa 200 Leute hier.
In der Mitte ist die Office mit dem Speisesaal (Dining Hall), wo man sich seine Post abholen kann, und abends zwischen 17:30 und 19:30 Uhr futtern kann.
Obgleich das ganze international heißt, sind hier trotzdem ca. 75% Australier einquartiert. Die Meute ist eher jünger irgendwie (17 aufwärs), aber der ein oder andere Mitt – Zwanziger findet sich zum Glück doch noch, wo man dann auch mal nen Bierchen abends genießen kann.
Posted at 22:15