
Letztes Wochenende war ich in Limerick, im südlichen Westen von Irland. Dort fanden zwei Sachen statt: Ein Gospel –Workshop, und ein Konzert — von niemand geringerem als dem Harlem Gospel Choir!!!
Der Workshop war ganz nett, aber hat mir persönlich nicht wirklich viel gebracht. Es gab irgendwie nichts zu lernen /mit nach Hause nehmen. Bei dem Konzert war das allerdings was ganz anderes. Ich hatte zwar erwartet, dass es bestimmt schon cool wird, aber dass es dann sooo genial war hätte ich mir nie träumen lassen. Dass die Mitglieder in dem Chor die Oberhammerstimmen haben war ja abzusehen, aber die Energie und Dynamik, die sie an den Tag gelegt haben, das war einfach unglaublich…
Das beste war aber: Da wir ein paar ausgewählte von uns “Vorband” waren, wurden wir dann auch zu den letzten 5 Songs mit ihnen auf die Bühne gebeten und durften somit “Oh Happy Day”, “Isn’t She Lovely”, “Celebration”, “We Are The World” sowie “Amen” mit ihnen zusammen singen! Hammer, was für eine Erfahrung. Das ist bestimmt, wie mit Boris Becker mal ein paar Sätze Tennis zu spielen!
Danach ging’s dann mit den ganzen Chorleuten (fast alles Iren) in der Hotelbar zur Sache, wo wir bis in die Morgenstunden gezecht und gefeiert haben…
Marriage is a relationship in which one person is always right and the other is the husband!
Posted at 1:36

Ach ja, Irland ist wirklich nicht so schlimm, wie sich immer alle (vor allem die Iren) beschweren :-)
Heute Morgen wurde stolz auf RTÉ (quasi der Irischen ARD) verkündet, dass Irland in der neusten Ausgabe des Lonely Planet Bluelist Buchs auf Platz 1 der freundlichsten Länder der Welt gewählt wurde (vor Ländern wie Malawi, den USA, Vietnam, Thailand, Türkei, Schottland und Samoa)!
Bob’s Kommentar eben (mein Betreuer): “Clearly, those people that voted have never been here, right?” (Offensichtlich waren die Leute, die da gewählt haben, noch nie hier gewesen).
Also ich finde die Iren sind definitv extrem herzlich, offen und gastfreundlich Fremden gegenüber. Dass das Land es allerdings auf den ersten Platz geschafft hat hat mich aber auch etwas überrascht…
Those who can’t laugh at themselves leave the job to others.
Posted at 9:54
Heute gibt’s mal kein Bild, so, ätsch. Ich hab schon so lange nicht mehr geschrieben, das muss sich endlich mal wieder ändern.
Das Semester ging ja mit 7-Meilen-Stiefeln los, und dieses Jahr engagiere ich mich aktiv in 3 Vereinen /Clubs: Dem Gospelchor, dem Volleyballclub und der International Society.
Bei letzteren beiden bin ich Vize-Präsident und helfe und organisiere aktiv mit, beim ersteren bin ich “Kreativ-Typ”, d.h. kümmere mich um dies und das (Photos, Aufnahmen, etc.). Bei allen dreien hab ich aber die Webseiten gemacht :-)
Darüber hinaus bin ich noch in folgende Clubs /Vereine eingetreten: Cricket, Reiten, Jazz, Snooker, Freestyle und Outdoor Pursuits. Mir sollte also alles andere als langweilig werden! Die einzigen, die hier aber regelmäßig was machen, sind die ersten beiden. Die anderen sind quasi “dann wann man will /Zeit hat”.
The passage of time depends on what side of the bathroom door you’re on.
Posted at 23:45

Der Campus hier ist ja für seine krassen Sonnenuntergänge /Farbenspiele des Himmels schon berühmt.
Als es gestern mal wieder quietsch pink durch die Vorhänge schien hab ich’s dann doch nicht mehr ausgehalten und bin mit der Kamera los um noch ein paar Bilder zu knipsen, diesmal allerdings einen Polfilter vor der Linse, damit die angeleuchteten Wolken sich noch mehr und krasser von dem diesigen Hintergrund – Himmel abheben.
Ganz interessant ist, denke ich, dieses Photo hier geworden. Achtet mal darauf, wie Euer Auge über das Bild streift, d.h. welchen Weg es nimmt… Ich fang irgendwie immer unten rechts an fahr dann ein “z” rückwärts ab. Ihr auch? Das Gebäude rechts im Bild ist übrigens wieder mein geliebtes Hamilton Institute ;-)
PS: Ich blogge in letzter Zeit so wenig, da ich immer noch jede freie Minute dem Podcastkrimi widme… Aber es geht sehr gut voran :-)
When I’m feeling down, I like to whistle. It makes the neighbor’s dog run to the end of his chain and gag himself.
Posted at 0:21

Letzten Freitag bin ich mit einer Freundin mal wieder nach Dublin rein, denn ein Fünkchen Kultur hatte gerufen: Eine Ablussausstellung der Werke von Photographie – Bachelor Studenten des Dublin Institute of Technology. Einiges davon war wirklich gut, interessant und neu, anderes leider nur so “naja, nicht schlecht”.
Danach waren wir dann fix was essen um endlich unseren Durst in einem netten Pub am Rande der Innenstadt (Tom Maye’s) zu genießen, weit genug von den Touristen weg.
Als so ab ca. 9 Uhr immer mehr Leute in der Tür zu den “Ladies” verschwanden und nicht mehr wiederkamen war mir das dann doch etwas komisch. Ich fragte den Barkeeper, was es damit auf sich hätte, woraufhin der lachte und meinte, dass es durch die Tür nicht nur zu den Damentoiletten, sondern auch “upstairs” ginge.
Es gab nämlich, was ich dann erst herausfand, noch eine zweite Pubetage. Dort trifft sich immer freitags An Góilín, ein Gesangsverein für traditionelle irische Lieder zum Singen. Alles Solo und ohne Begleitung, einfach so. Das war mal was! Alte Opis, die mit unerwartet schöner, getragener Stimme alte Geschichten – Lieder zum Besten gaben, ein absolutes Erlebnis. Also ich weiß schon, was ich nächsten Freitag wieder mache :-)
Democracy is the recurrent suspicion that more than half of the people are right more than half of the time.
Posted at 17:15

Har har, langsam spricht’s sich rum, dass ich gerne photographiere…
Nachdem ich vor 2 Wochen schon die Sytembiologie Gruppe hier am Hamilton Institut abgelichtet habe (damit sie mal ein paar ordentliche Bilder für ihre Webseite haben, wann auch immer sie diese einbinden werden…), hat mich heute der gute Ben gefragt, ob ich von ihm nicht auch mal ein aktuelles, webseitentaugliches Bild schießen könnte.
Gerne doch! So wurde kurzerhand ein leeres Büro zum Studio umfunktioniert (naja, er hat sich vor eine grüne Tafel gesetzt, das war’s…) und schon hab ich mit meinem geliebten 50mm F/1.4 Objektiv und meinem externen Blitz drauflosgeknips :-) Hat zwar eine Weile gedauert, bis die Bilder “natürlicher” wurden, aber das ist ja meistens so.
Nachdem wir dann die zwei schönsten Bilder ausgesucht haben, habe ich noch ein bissl mit dem Kollegen Photoshop dran rumgedoktort und heraus kam dieses chique Bild hier. Nett, oder?
When you know what you don’t know, you are near to understanding
Posted at 23:39
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