Krokodilstränen

Gestern ging ein Ruck durch’s Büro. Ein Kollege hatte eine SMS bekommen, dass Steve Irwin, der wohl berühmteste Australier der letzten Jahre (es kannten deutlich mehr Amerikaner seinen Namen als den des Premierministers von Australien [John Howard]), verunglückt sei.

ninemsn.com.au, eine der gängigen australischen News–Seiten, war bereits schon in einem DOS vergraben (denial of service = Dienst Verweigerung [i.d.R. wegen Überlastung]), als wir das nachprüfen wollten.

Als der erste Schock überstanden war, wurde es dann auf allen Sendern, Radiostationen und Webseiten offiziell: Einer der größten Australischen Exportschlager (der sich aber auch hierzulande größter Beliebtheit erfreute), ist verunglückt. Und das auch noch das tuend, was er am meisten mochte: Eine TV–Doku mit tötlichen Tieren drehend. Was für ein tragischer Zufall.

Australien steht jedenfalls unter Schock, und ich traue um ein verlorenes Menschenleben.

Gravity really gets me down.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Finally, to prevent spam bots, please solve this: * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.