Friday, 2 November 2007

Eigent­lich sollte es ja Apple’s Ant­wort auf Win­dows Vista ja schon im “Früh­jahr” 2007 geben.

Dass die Jungs aus Cali­for­nien die Defi­ni­tion von “Früh­ling” bis ins extreme deh­nen wer­den (sprich Juni) war vie­len schnell klar, da es selbst im “ech­ten” Früh­ling die­sen¡ Jah­res noch viel zu viele Pro­bleme mit dem neuen Betriebs­sys­tem gab. Dann wurde, ich glaub irgend­wann mitte April, ver­kün­det, dass man mit OS X 10.5 des­halb nicht recht­zei­tig fer­tig wer­den würde, da man tem­po­rär so viele Ent­wick­ler in die iPhone Abtei­lung ver­setzt habe, damit wenigs­tens dies plan­mä­ßig auf den Markt gebracht wer­den könne… Leo­pard gäbe es dann erst im Okto­ber.

Naja, jeden­falls war es dann letz­ten Frei­tag soweit, und die Mac-​Gemeinde bekam end­lich, wor­auf sie gewar­tet hatte. Aus mei­ner Sicht ein genia­les, evo­lu­tio­nä­res (nicht revo­lu­tio­nä­res) Update zu einem ohne­hin schon klasse Betriebs­sys­tem. Ich per­sön­lich hatte mich am meis­ten auf Time Machine und Spaces gefreut. Quick­look auch tat­säch­lich zu nut­zen muss man sich erst­mal ange­wöh­nen. Schnel­ler ist es aber merk­lich (da sich sehr viel vor allem unter der Haube getan hat — was viele Leute über­se­hen).

I’m a psychic amne­siac. I know in advance what I’ll forget.

Posted at 10:00

Thursday, 9 August 2007

Mal wie­der ein klei­nes, lus­ti­ges (bzw. eher “geeki­ges”) Lebens­zei­chen von mir…

Bei all der Arbeit im Moment, kam ich über ein unheim­lich gut und ziem­lich “anders” geschrie­be­nes Paper von David MacKay, mit dem Titel Gaus­sian Pro­ces­ses — A Repla­ce­ment for Super­vi­sed Neu­ral Net­works?. Lus­tig, da man For­mu­lie­run­gen wie “Thro­wing mathe­ma­ti­cal pre­ci­sion to the winds, a Gaus­sian pro­cess can be descri­bed as […]” oder “A page of alge­bra, which is left as an excer­cise for the enthu­si­as­tic rea­der, shows that […]” ver­wen­det.

Jeden­falls war die für meine Anwen­dung wohl wich­tigste For­mel das Papers die mit der Num­mer 42

Zufall?

Beat the eggs— what did they do to deserve that?

Posted at 20:54

Sunday, 29 July 2007

Der eine oder andere mag es viel­leicht gewusst haben — ich war ja letzte Woche auf der ISSPR07, der “5th Inter­na­tion Sum­mer School on Pat­tern Reco­gni­tion” in Ply­mouth (UK).

Som­mer­schu­len die­ser Art beste­hen meis­tens darin, dass man in einer (manch­mal auch 2) Wochen geballt in ein bestimm­tes Thema ein­ge­führt wird, und zwar von mög­lichst nam­haf­ten For­schen aus dem Gebiet.

Wir waren im Stu­den­ten­wohn­heim der Uni­ver­si­tät unter­ge­bracht und hat­ten Voll­pen­sion (inkl. War­te­schlange). Zum Glück, denn jeden Tag hatte man in der Regel sechs bis acht (Zeit)Stunden Vor­le­sun­gen. Das hat ziem­lich geschlaucht, und konnte nur durch gutes Eng­li­sches Bier kom­pen­siert wer­den. [Kurio­sum: in dem Pub dort gab’s sogar Wein aus dem Zapf­hahn!]

Am Mitt­woch Nach­mit­tag gab’s dann zur Abwech­se­lung mal einen Stadt­rund­gang mit Besuch im Aqua­rium und einer klei­nen Boots­fahrt (alles per Google Earth nach­zu­voll­zie­hen).

Are Chee­rios donut seeds?

Posted at 17:57

Thursday, 28 June 2007

Har har, lang­sam spricht’s sich rum, dass ich gerne pho­to­gra­phiere…

Nach­dem ich vor 2 Wochen schon die Sytem­bio­lo­gie Gruppe hier am Hamil­ton Insti­tut abge­lich­tet habe (damit sie mal ein paar ordent­li­che Bil­der für ihre Web­seite haben, wann auch immer sie diese ein­bin­den wer­den…), hat mich heute der gute Ben gefragt, ob ich von ihm nicht auch mal ein aktu­el­les, web­sei­ten­taug­li­ches Bild schie­ßen könnte.

Gerne doch! So wurde kur­zer­hand ein lee­res Büro zum Stu­dio umfunk­tio­niert (naja, er hat sich vor eine grüne Tafel gesetzt, das war’s…) und schon hab ich mit mei­nem gelieb­ten 50mm F/1.4 Objek­tiv und mei­nem exter­nen Blitz drauf­los­ge­knips :-) Hat zwar eine Weile gedau­ert, bis die Bil­der “natür­li­cher” wur­den, aber das ist ja meis­tens so.

Nach­dem wir dann die zwei schöns­ten Bil­der aus­ge­sucht haben, habe ich noch ein bissl mit dem Kol­le­gen Pho­to­shop dran rum­ge­dok­tort und her­aus kam die­ses chi­que Bild hier. Nett, oder?

When you know what you don’t know, you are near to understanding

Posted at 23:39

Thursday, 21 June 2007

Heute war ein wich­ti­ger Tag für’s Hamil­ton Insti­tute, da sie für einen wei­te­ren extrem wich­ti­gen För­de­rungs­an­trag eva­lu­iert wur­den. (Wie das aus­ging, weiß man erst in ein paar Wochen.)

Im Zuge des­sen war auch Prof. Raisch (“Jörg”) zu Besuch, mein “Men­tor” aus Magdeburg/​Berlin und jet­zi­ger “Dok­tor (Halb)vater”. Prof. Shor­ten (“Bob”) und Prof. Midd­le­ton (“Rick”) waren ja eh schon hier.

Was ist jetzt so beson­ders? Nun, diese Her­ren sich nicht nur unheim­lich renom­mierte inter­na­tio­nale Wis­sen­schaft­ler und beein­dru­ckende Per­sön­lich­kei­ten, son­dern auch die drei (aus aka­de­mi­scher Sicht) wich­tigs­ten Men­schen in mei­nem Leben — Jörg war fünf Jahre lang der wich­tigste Pro­fes­sor für mich in Mag­de­burg1 und ist jetzt, zusam­men mit Bob, einer mei­ner bei­den Dok­tor­vä­ter. Bob hatte mich damals bei mei­ner Stu­di­en­ar­beit betreut und mich in vie­len Aspek­ten des Lebens und mei­ner Zukunfts­pla­nung sehr weise bera­ten. Rick hatte mir die wun­der­schöne und wich­tige Zeit in Aus­tra­lien ermög­licht und meine Diplom­ar­beit betreut.

Dass ich diese drei Her­ren jemals zusam­men auf ein Photo mit mir bekom­men würde hätte ich mir nie Träu­men las­sen…!

Time is an illu­sion. Lunch­time dou­bly so.

  1. Er war der “Zieh­va­ter” mei­nes Studiengangs …
Posted at 19:05

Thursday, 7 June 2007

Um sich nicht nur im Büro zu sehen, son­dern auch mal wie­der in locke­rer Ath­mo­sphäre bei einem Bier­chen zu spre­chen hatte unsere liebe Sekre­tä­rin Rose­mary vor­ge­schla­gen, dass wir doch mal wie­der eine Staff Night Out machen sol­len, einen Betriebs­aus­flug in den Pub sozu­sa­gen ;-)

Gesagt getan, ges­tern Abend war es dann so weit — ab in die „Mar­ket Bar“ nach Dub­lin.

Dort hatte ich dann genü­gend Gele­gen­heit, mit mei­nen bei­den Betreu­ern Bob und Doug mal ein biss­chen über Gott und die Welt zu plau­dern, und auch mit Rick (mei­nem Betreuer damals in Aus­tra­lien, der jetzt hier nach Irland gezo­gen ist) ein biss­chen rum­zu­wit­zeln. Ein sehr net­ter Abend, ich hoffe, dass wir das bald mal wie­der machen :-)

My best job was being a musi­cian, but even­tually I found I wasn’t note worthy.

Posted at 18:29