Gestern Nachmittag war ich übrigens mal wieder beim beer bingo in einer der beiden Bars hier auf dem Campus.
Bier Bingo ist im Prinzip ein normales Bingo (d.h. jemand gibt Nummern durch, die man auf seinem Zettelchen abstreichen muss, und wer ‘ne Reihe voll hat, hat gewonnen). Wenn man gewonnen hat, geht man nach vorn zur Bühne und kriegt drei Darts. Mit denen muss man dann quer durch den Raum (6 Meter vielleicht?) eine Dartscheibe treffen. Für jeden Treffer kann man sich dann was aussuchen: Gutschein für ‘nen Freibier, Softdrink oder ‘nen Snack.
Ich geh da manchmal vorbei, auch wenn’s immer nachmittags um 4 stattfindet. Nothing wrong with a free beer, sach ich mir. Und gestern hat’s mal wieder geklappt :-)
Und weiter geht’s im IH – Programm. Das muss man denen echt lassen — die Animation hier sucht ihresgleichen. Wüsste nicht, dass in Deutschland in den Wohnheimen sich so um Gemeinschaftsgefühl etc. gekümmert wird…
Jedenfalls war gestern Abend die langangekündigte Performance Night. Jeder, der ein Instrument beherrscht, war dazu eingeladen, dies auch zu demonstrieren.
War ganz nett, aber ich muss sagen, wenn ich dann mal vergleiche, dass in Deutschland die Leute im Schnitt echt mehr draufhaben, musikalisch. Muss ich wirklich sagen. Klar, es gab die chinesische Rachmaninov – Meisterin, und den schottischen Dudelsack – Virtuosen, aber abgesehen davon schienen die meisten nicht wirklich lange in der Musikschule verbracht zu haben…
Flo is mal wieder am rummeckern, sorry. Das kommt vom Stress. Am 14. September ist übrigens Abgabe der Diplomarbeit, hab ich heute erfahren. Das ist eine Woche weniger Zeit als eingeplant, wuuaaaaaaaaaaaaaaaahhhh!
Ich muss machen… c u later, guys!
A sweater is a garment worn by a child when his mother feels chilly.
Und das Wochenende brachte noch mehr Spaß — am Samstag Abend dann die Las Vegas Night. Unsere Dining Hall wurde kurzer Hand (und mit viel Improvisation) in ein Casion verwandelt. Am Eingang bekam jeder 2000IHD (International House Dollar…), die man dann beim Roulette, Black Jack, Poker oder am Glücksrad verspielen konnte.
Bei mir lief’s ganz gut, hab mich ein paar Stunden lang über Wasser halten können. Aber irgendwann wurde dann der Rest der Leute ein bissl zu betrunken und mich hat die Müdigkeit gepackt — also hab ich angefangen, weniger vorsichtig zu spielen, und bin so auch recht fix meine Kohle losgeworden ;-)
Das auf dem Photo ist übrigens Özlim, eine der vielen Deutschen, die im August ankamen. Sehr nette junge Dame :-) Liebe Grüße an dieser Stelle!
Fretiag Abend ging’s ab — die Latin American Society (die sich La Peña nennt [der Freundeskreis]) hat mal wieder eine ihrer berühmten Parties geschmissen. Goil. Hatte endlich mal wieder ausgiebig Gelgenheit, Salsa, Merengue, Bachata und sogar den einen oder anderen Cha Cha Cha zu tanzen. Das ganze war doppel fett, da die Musi von einer Band live gespielt wurde (es gibt wirklich nichts Besseres als Latinomucke von ‘ner echten Latino Kapelle!).
Zwischendurch gab’s sogar noch eine Capoeira Show, absolut beeindruckend. Alles in allem ein sehr gelungener Abend — muchas gracias, La Peña!
If at first we don’t succeed, we run the risk of failure.
Als wird gestern Michael’s Promotion zelebriert haben (also, genaugesagt, die Annahme seiner Doktorarbeit — wann das ganze Bürokratische und Offizielle nachkommt, ist eine andere Frage) waren mal alle zusammen, mit denen ich täglich öfter zu tun habe.
Also hab ich die Gelegenheit genutzt und alle auf unser kleines Fußballfeld getrommelt, für ein Gruppenphoto. Leider hatte ich an dem Tag nur eine Jogginghose an (Knorni wird ja immer sportlicher…), aber es ist, meiner Meinung nach, trotzdem ein sehr schönes Photo geworden.
Wusstet Ihr, dass es in Deutschland eingeschlechtliche (?) Schulen gibt? Also nur Mädels, oder Jungs?
Nun, in der heutigen Folge quatsche ich ein bissl mit Katrin, einer lieben Freundin von mir. Sie war neun Jahre lang auf einer katholischen Mädchenschule in Straubing (Bayern), und da gibt’s einiges zu berichten ;-) Ich hoffe, dass ich in der Folge niemandem zu sehr auf die Füße trete, alles ist mit einem Augenzwinkern gemeint!
Also, viel Spaß beim Zuhören, wir haben uns köstlich amüsiert. An dieser Stelle nochmal vielen Dank für das Interview, Katrin! So schlimm war’s doch nicht, oder? (Sie war ein wenig schüchtern und aufgeregt ;-))
I know why your spouse and you always hold hands. If you let go, she shops.